Liebes SPI-Mitglied,
lieber SPI-Interessent,

mit steigender Mitgliederzahl wächst auch die Vielfalt der Meinungen, die innerhalb der SPI vertreten werden. Da die SPI der erste und einzige privatwirtschaftlich betriebene Schießsportverband Deutschlands ist, haben da nicht nur die Ministerien ab und an Ihre Probleme, trotz angeblich so klarem und präzise formulierten Waffengesetz - das nunmal nicht in Hinblick auf die Rechtsform unterscheidet - im übrigen auch gar nicht unterscheiden darf, denn warum sollte ein Verein vor dem Gesetz höherwertig einzustufen sein, als jede andere mögliche Rechtsform einer Vereinigung.....

Die SPI unterscheidet sich deutlich von allen traditionellen Schießsportvereinigungen. Wir wollen unseren Mitgliedern nicht nur ein sorgenfreies und unkompliziertes Ausüben Ihres Hobby ermöglichen, sondern arbeiten zunehmend daran, dass unsere Mitglieder den Jahresbeitrag, der ja bereits konkrete Gegenleistungen beinhaltet (SPI-Journal, europaweite Haftpflichtversicherung, vergünstigten Messeeintritt in Stuttgart und Kassel, Bedürfnisnachweis etc..) an anderer Stelle wieder eingespart wird - im Idealfall sogar um ein Mehrfaches!


Hintergrund dieser "strategischen" Ausrichtung der SPI:

Das frei verfügbare Einkommen eines Haushaltes- egal ob Single, Ehepaar oder Familie - nimmt i.d.R. schon seit Jahren kontinuierlich ab. Dies ist zumindest mit ein Grund, warum immer mehr Schwarzpulverschützen Ihr Hobby an den Nagel hängen. Das frei verfügbare Einkommen aller in Frage kommenden Haushalte muss erhöht werden, damit diese sich das Schwarzpulverhobby auch weiterhin bzw.- überhaupt leisten. Das wiederum ist nur möglich durch:

1.: mehr verdienen
2.: weniger ausgeben

Da die SPI keinen Einfluss auf die Einkommenssituation des Einzelnen nehmen kann, konzentrieren wir uns verstärkt auf die Ausgabensituation:

Ziel muss sein, dass einem SPI-Mitglied aufgrund seiner Mitgliedschaft in der SPI derart viel wirtschaftliche Vergünstigungen zufließen, dass er seinen SPI-Jahresbeitrag teilweise oder sogar komplett wieder durch Ausgabenreduktion an anderer Stelle einspart. Wir arbeiten u.a. daran, dass er als aktiver Schütze, der einen entsprechenden Verbrauch an Blei, Pulver und sonstigen Verbrauchsmaterialien hat und ab und an auch einmal eine Neuanschaffung tätigt, im Idealfall sogar ein Mehrfaches des SPI-Jahresbeitrages einsparen kann - zumindest wenn er die Möglichkeiten nutzt, die Ihm die SPI und die gewerblich tätigen SPI-Gründungsmitglieder bieten.

Bisher haben wir das ausschließlich auf branchenspezifische Produkte, die unmittelbar mit dem Hobby zu tun haben, beschränkt. So gewähren nahezu alle gewerblichen Gründungsmitglieder der Schwarzpulverinitiative einem SPI-Mitglied Sonderkonditionen - egal ob Dieter Stifter, Hege, Gebu (Georg Buchmiller), Jürgen Achenbach, Thomas Krumm, Franz Müller etc.. Teilweise wird das nicht einmal an die große Glocke gehängt. Nach meinen derzeitigen Informationen genießt man als SPI-Mitglied den Vorteil und schweigt. Das ist auch gut so... Es freut mich, dass diese Option - nach anfänglichem Zögern - nun doch zunehmend von den Mitgliedern genutzt wird.

Wir wollen das in Zukunft ausweiten und Mitgliedern auch in anderen Bereichen des täglichen Lebens Preis- oder auch Leistungsvorteile verschaffen!!

Wer also irgendwo Zugang zu besonders guten Konditionen für SPI-Mitglieder hat - möge sich bitte mit mir persönlich in Verbindung setzen. Wir bringen diese Vorteile dann ggf. allen Mitgliedern zur Kenntnis.

Ich hab beim Versand des letzten SPI-Journals mit der Signal-IDuna Haftpflichtversicherung den Anfang gemacht, bei der auf mein Betreiben hin für SPI-Mitglieder kostenlos der Umgang mit losem Treibladungsmittel als Vorderladerschütze und Wiederlader versichert ist.

Wichtig bei allen Aktivitäten in diese Richtung:

Kein Unternehmen erhält von der SPI Adressenmaterial!! Jegliche Aktion läuft auschließlich über die SPI.

Angebote auf unserer homepage:

Angebote von gewerblichen Sponsoren und Gründungsmitgliedern der SPI stellen wir ohne Prüfung auf deren Wettbewerbsfähigkeit hier ins Internet. Hier wollen wir unseren Förderern einfach eine Plattform zur Verfügung stellen - überlassen es aber dem einzelnen Unternehmen, seine i.d.R. branchenspezifischen Angebote wettbewerbsgerecht und attraktiv - insbesondere für SPI-Mitglieder - zu gestalten. Im künftigen Internetauftritt der SPI wird dieser Teilbereich noch eine höhere Gewichtung bekommen, als derzeit.


Angebote per Post:

Soll ein Angebot allen Mitgliedern - auschließlich über Rundschreiben der SPI - schriftlich zugehen, ist vorher der konkrete Nutzen und Vorteil der SPI Geschäftsleitung nachzuweisen. Im Zweifel überprüft die SPI den Nutzen und konkreten Vorteil eines Angebotes. Nur Angebote, die einem Wettbewerbsvergleich standhalten oder ganz spezifisch exklusiv für SPI-Mitglieder geschaffen wurden, haben eine Chance per Post von der SPI an die Mitglieder zu gehen.


Zusammenfassung:

Wir wollen dem einzelnen SPI-Mitglied ganz konkrete geldwerte Vorteile verschaffen, unsere Position als Unternehmen aber nicht dazu mißbrauchen, dass SPI-Mitglieder in gutem Glauben etwas kaufen, was Sie zu gleichen oder ähnlichen Konditionen an jeder Straßenecke bekommen.

Wer die mit der letzten Ausgabe des SPI-Journals versandten Angebote im Zusammenhang mit dem VDW (Erlass der Aufnahmegebühr im Fall eines Beitrittes und sehr günstige Verwaltungsrechtschutzversicherung zum Schutz gegen behördliche Willkür!) ) und der Signal-Iduna Haftpflichtversicherung (kostenlose Mitversicherung von Treibladungsmitteln bei Verwendung als Vorderladerschütze bzw. auch als Wiederlader!) derart negativ aufgefasst hat, dass die SPI als Verband Ihre Stellung mißbraucht, um möglichst bequem Umsätze zum ausschließlichen eigenen Nutzen der SPI bzw. deren Gründer, der Signal-Iduna oder des VDW zu generieren, hat die grundsätzliche Ausrichtung und Marktpositionierung der SPI noch nicht verstanden oder wir haben diese noch nicht klar genug dargestellt bzw. herausgearbeitet:

Wohin die Politik der bislang Verantwortlichen in den letzten 40 Jahren geführt hat, ist im Umfeld des Schwarzpulverschießwesens hinlänglich bekannt- Die SPI ist dazu angetreten, dieser negativen Entwicklung zunächst Einhalt zu gebieten um Sie dann in Folge wieder ins Positive zu drehen.

Die SPI soll und muss zum Wettbewerb daher eine ernsthafte und ernstzunehmende Alternative sein. Wenn die SPI in Summe das bessere Konzept hat, dann wird sich in 10 Jahren 75 % des Schwarzpulverschießens in Deutschland innerhalb der SPI abspielen. So zumindest sind die Regeln in der freien Wirtschaft.

Die SPI ist und bietet schon deshalb mehr als nur die Ausübung von Schießsport. Die Verknüpfung wirtschaftlicher Interessen zum Wohle aller beteiligten Parteien, was im Umfeld der gemeinnützigen Organisationen eher unerwünscht, ja geradezu "verpöhnt" ist, ist bei uns ein wichtiger Bestandteil unseres Gesamtkonzeptes, denn nur so kann es langfristig wieder eine positive Zukunft im Umfeld "Schwarzpulverschießen" geben - gerade in den vor uns liegenden, sehr schwierigen wirtschaftlichen Zeiten.


Helmut Leiser
08.06.2005