Eine
besonders
schöne
Variante
des
gelebten Schwarzpulverhobby:
Das
Reenactment
Die Geschäftsleitung
der SPI ist stolz darauf, seit Kurzem auch im Umfeld des "Reenactment"
die
ersten Vereinigungen, als Mitglied begrüßen zu dürfen.
Langsam nimmt
die Vision des Inhabers und Gründer der SPI konkrete Form und Gestalt
an, der alle Variationsformen dieses schönen Hobby in Deutschland unter
einem einheitlichen Dach zusammenführen möchte, um so nicht nur die
Kräfte zu bündeln und den einzelnen Strömungen gegenseitige Synergien
verfügbar zu machen, sondern um so auch einen konkreten Beitrag zu
leisten, dass das Schwarzpulverschießen wieder echte Perspektiven hat
und nicht dort endet, wo es heute in so manchem Schützenverein
angekommen ist, wo im Jahreskalender gerade noch einmal im Jahr eine
Vereinsmeisterschaft mit einem Schmalspurprogramm der gängigsten
Vorderladerwaffen (wenn überhaupt!) angeboten wird, ansonsten
aber statt Schießveranstaltungen, Meisterschaften, Westernlager,
Vorderladerturnieren etc. eher Abordnungen, Fahnenweihen und
Umzüge in Phantasieuniformen dominieren.
Letzteres kann und wird nicht
der Weg der SPI sein. Bei uns steht das Hobby im Vordergrund - es
wird bei uns nicht zum "Beiwerk" degradiert. SPI´ler treffen
sich auf Reenactmentveranstaltungen wie in Boxberg oder Schwarzpulver-
und Westernturnieren wie in Sersheim oder Verden a.d. Aller,
Wettkämpfen wie in Bingen am Rhein, oder auf
Originalwaffenmeisterschaften (inkl. Rahmenprogramm) wie in
Weinheim etc.... In der SPI wird das Hobby noch ganz konkret
gelebt, während es an anderer Stelle immer häufiger zu Grabe getragen
wird.
Nach den Kameraden
aus Altötting "Historischer Verein
Alt-Tilly e.V." und dem Neumitglied "Bund Freyer Knechte zu Baden" aus
der Region Walldorf hat nun ganz konkret auch der Jürgen Behnke,
der schon seit Jahren regelmäßig Reenactment Veranstaltungen in der
Spree-Region ausrichtet, im Frühjahr 2010 den Weg zur SPI gefunden.
Im Vordergrund aller
Beitrittsüberlegungen o.a. Reenactment-Vereinigungen standen in allen
Fällen zunächst rein
versicherungstechnische Überlegungen, weil die SPI (als einziger
reinrassiger Schwarzpulververband in Deutschland überhaupt!) sämtliche
Variationsformen des Schwarzpulverhobby in Ihre
verbandseigene Haftpflichtversicherung eingeschlossen hat. Aber schnell
haben die
Verantwortlichen auch die Chancen erkannt, die die SPI über den
versicherungrechtlichen Aspekt hinaus Ihren Mitgliedern erschließen
kann.
So kann (u.a.) mit Hilfe der SPI inzwischen eine zunehmende
Öffentlichkeit erreicht werden. Die Besucherzahlen unserer homepage
steigen nicht umsonst von Jahr zu Jahr. Auf unserer homepage hat man
Gelegenheit, viele Interessenten in und ausserhalb der
Schwarzpulverszene zu erreichen, was mit dem vereinseigenen
Internetauftritt (so es diesen überhaupt gibt!) in diesem Umfang und
Ausmaß nicht oder nur im Ausnahmefall erreicht werden kann.
Und wenn
eines Tages dann auch einmal
die Teilnehmer solcher Reenactment Veranstaltungen die Summe der
Vorteile erkennen, die eine Mitgliedschaft in der SPI jedem
einzelnen Mitglied bietet und den Nutzen, die ein reinrassiger
Schwarzpulververband zum Wohle und Nutzen unserer gemeinsamen Sache
beitragen kann, dann
ist der Weg zum Ausfüllen der SPI-Beitrittserklärung in
absehbarer Zeit vielleicht gar nicht mehr so weit.... Denn wie sagt ein
altes
japanisches Sprichwort so treffend:
"Auch die weiteste Reise beginnt mit
dem ersten Schritt!"
Und genau diesen
"ersten Schritt" hat jetzt auch der Jörg mit seinem Beitritt zur SPI
getan.
Dafür möchte ich mich im Namen aller anderen SPI-Mitglieder ganz
herzlich bedanken.
Nachfolgend möchten wir dem Jörg die Gelegenheit geben, seine
Reenactmentveranstaltung in Boxberg kurz textlich und bildlich
darstellen. Wer dann Lust darauf
bekommen hat, einmal bei einer solchen Veranstaltung mit dabei sein zu
wollen - ob als Teilnehmer oder auch mal nur als Gast oder Zuschauer -
der findet am Ende dieses Beitrages die Kontaktdaten vom Jörg.... Anruf
genügt!
Reenactment 2010 in Boxberg:
Wir gestalten hier in Boxberg seit
einigen Jahren ein Wochenende, in dem wir uns in die Zeit des
amerikanischen
Sezessionskrieges, auch als Bürgerkrieg bekannt, versetzen. Die
Veranstaltung
vereint ein Ausbildungscamp mit einer Gefechtsdarstellung, und ist
offen für
alle Einheiten und Darsteller der Epoche.
Das ganze Wochenende läuft
als Living History, das heißt alles, Kleidung, Ausrüstung, Zelte,
Feuerstellen
etc. im Camp wird der Zeit um 1860-65 angepasst. Was die moderne Zeit
so
hektisch macht bleibt außen vor, man fühlt sich dann auch wie in einer
anderen
Zeit und kann einiges was damals passierte besser verstehen.
Zur Anwendung kommen
entsprechend Vorderladerwaffen -
Musketen, Gewehre, Pistolen und Kanonen und das Hardy
Drillhandbuch, das
damals die Grundlage der Ausbildung bei Unions- und Konföderierten
Truppen war. Der Ursprung, aus dem sich
Boxberg entwickelt hat, war ein Ausbildungscamp, das auch der
Vorbereitung auf
andere Veranstaltungen diente.
Natürlich gehört auch
gemütliches Beisammensein dazu, es ist für die meisten das erste
Treffen des
Jahres, um die Taverne sind dann die Bestimmungen auch nicht ganz so
streng,
was z.B. Bierflaschen angeht.
Für die Gefechtsdarstellung
wurde thematisch das Gefecht bei Trion/ Alabama als historische
Grundlage
genommen, welches sich für 1865 als ein kleineres Infanteriegefecht
anbot, bei
dem die Grauen noch mal in der Überzahl waren- da wir aber trotzdem
niemals
entsprechende Teilnehmerzahlen erreichen, wurden Ereignisse aus dem
Umfeld der
Schlacht angenommen.
Bei schönem Wetter und mit
vollem Einsatz der Beteiligten wurde es für alle ein schönes
Wochenende.
Eine kleine Bilderauswahl
soll einen Eindruck vermitteln, und wenn vielleicht jemand Lust
bekommt, bei
uns sind Gleichgesinnte gerne gesehen. Bitte nachfolgende Dia-Schau
anklicken:
Boxberg
2010 (vorstehenden
Link
bitte
anklicken!)
Jörg Behnke
03130 Spremberg
Tel: 03563-600228
Mobilfunk: 0172-2394740
e-mail: transspreedistrict@googlemail.com
homepage: www.transspree-district.de